Shopping in Shanghai

Nachdem wir gestern ja ziemlich spät abends erst angekommen waren, hatten wir uns vorgenommen, heute erst mal richtig auszuschlafen. Bis auf den Gig haben wir das auch alle geschafft und sind so erst um 13 Uhr aus dem Hostel gestartet. Unser Plan für heute bestand aus den großen Aufgaben: einen Schneider aufsuchen. Also haben wir uns erstmal aufgemacht etwas zu essen. Dazu sind wir in den chinesischen Fastfood-Schuppen Yoshinoya gegangen, wo wir einfach irgendwelche sechs Gerichte ausgesucht haben. Bis auf ein paar Beilagen hat auch alles ziemlich gut geschmeckt, wir können also den chinesischen McDonalds durchaus empfehlen.

Dann haben wir uns zur U-Bahn begeben und haben dort eine SPTC gekauft. Die SPCT ist die Shanghai Public Transport Card und ist eine Karte, mit der man alle U-Bahnen, Busse, etc. bezahlen kann. Dazu lädt man die Karte mit Geld auf und zieht sie dann beim Betreten und Verlassen des Transportmittel über einen Scanner. Dabei wird dann der entsprechende Betrag abgebucht. U-Bahnfahren beispielsweise kostet drei bis sieben Yuan (ca. 30 - 70 Cent). Insgesamt also ein sehr sinnvolles System, ich wurde mich freuen, wenn der MVV das auch mal einfuhren wurde, glaube aber nicht daran.

Mit der U-Bahn sind wir zu einem Einkaufszentrum nur für Kleidung gefahren. Es ist ein vierstockiges Gebäude, in dem ein Geschäft neben dem anderen ist und in jedem Geschäft werden geschneiderte Anzüge, Kleider, Hemden, etc. angeboten. Hier hat der Tobi dann einen Anzug inclusive Hemd für gerade mal 550 Yuan bestellt. Am Ausgang haben wir noch einen kleinen Elektronikshop besucht, wo wir nach einigem Verhandeln ein paar Kleinigkeiten erstanden haben.

Danach wollten wir noch zu einem Fake-Markt gehen, mussten aber enttäuscht feststellen, dass um 18 Uhr alles schon zu hat. Deshalb haben wir uns aufhängte zu unserem Hostel zurückzuwandern, unterwegs haben wir dann festgestellt, dass wohl alle laden in Shanghai schon um 17 Uhr zumachen. Somit war es auch ein bisschen schwierig noch ein Restaurant zu finden in dem wir Abendessen können. Kurz vor unserem Hostel haben wir dann einen netten Schuppen gefunden und haben dort für kleines Geld gutes Essen bekommen.

Jetzt plant die Hannah grad für uns unseren morgigen Tag, wir müssen also wieder etwas früher aufstehen. Nach zwei Tagen komplett ohne Programm ist es aber auch sinnvoll mal wieder ein wenig Sightseeing zu betreiben.