Forbidden City

Hmm, ja: einen ganzen Tag muss man schon einplanen, wenn man den Tian'anmen-Platz und die Verbotene Stadt besichtigen will. Und dabei haben wir noch nicht einmal das mitten auf dem Platz des Himmlischen Friedens gelegene Mao-soleum besucht... Jedoch muss man dazu sagen, dass wir uns auch schon wieder nicht vor 11 aus dem Hostel losreissen konnten und das Mausoleum schließt halt dann schon...Ungeachtet dessen lockten der Platz (an dem am 3. und 4. Juni 1989 NICHTS passierte!!!) und der Kaiserpalast nicht nur ausländische Touristen, sondern vor allem schier unendliche Heerscharen an Chinesen. Und so trieben wir in einem dichten Besucherstrom durch Sicherheitskontrollen und Eingangstore, kämpften uns (mit immer kreativeren Methoden) durch die Armada an "Haveyouseenthegreatwall"-tourdealern. Belohnt wurden wir am Ende mit einem beeindruckenden Palastgelände, welches von den chinesischen Kaisern und deren Frauen, Konkubinen, Eunuchen, Dienern und so weiter bewohnt wurde. Hannah (sichtlich begeistert) ließ es sich nicht nehmen regelmäßig darauf hinzuweisen wie faszinierend doch ist, das alles auf einer gigantischen quer durch die Stadt laufenden Nord-Süd-Achse angeordnet ist. Beim anschliessenden Abendessen stellten wir uns offenbar deutlich besser an als gestern, da wir zu deutlich geringeren Preisen alle satt aus dem Laden kamen. Auch geschmacklich gibt es nichts auszusetzen und so scheint unser allererstes Essen in China (also noch vor Nordkorea) glücklicherweise ein Einzelfall zu bleiben...