Hoi An, Vietnam: Nomnomnom.

So, schon wieder ist ein spannender Tag in Vietnam vorbei. Wir haben uns gestern entschieden keine Tour zu den Champa-Ruinen zu buchen, sondern einen Kochkurs zu besuchen. War gar nicht so einfach noch einen Platz zu bekommen, da Hoi An für seine gute Küche bekannt ist und so gut wie jeder Reiseführer dazu rät hier einen Kochkurs zu besuchen. In den zwei Restaurants, die unser Guide empfohlen hat, war schon alles voll, also hat er uns ein anderes gesucht. Wir sind nach dem Frühstück direkt mit zwei anderen aus unserer Gruppe gestartet um was leckeres zu zaubern. Der Koch und ein Typ, der offensichtlich der Inhaber des Restaurants war, haben uns nun gezeigt, wie man vietnamesisch kocht. Insgesamt gab es vier Gerichte: frische Frühlingsrollen in Reispapier, Sautee-Hühnchen mit Gemüse, ein Rinderhackgericht mit Auberginen und eine Hot and Sour Soup. Die Kochstunde verlieft in etwa so: Der Koch, ien wahrer Meister seines Fachs, hat uns vorgemacht, was zu tun ist, der Restaurantchef sagte was verwirrtes in einem gebrochenen Englisch, der Koch korrigierte seinen Chef und wir durften bei jedem Arbeitschritt selber was machen. Dabei konnten wir mit den Todesmesser des Kochs spielen - abstrakt scharf - und mit den Shrimps ihere Beine ausreißen. Zu jedem Gericht gehört natürlich ein ordentlicher Löffel Geschmacksverstärker und Maggi-Oyster-Sauce, zumindest das haben wir gelernt. Natürlich durften wir dann nebenan im Restaurant alles verdrücken und ich muss sagen: Wir haben's schon ordentlich drauf mit'm Kochen.

Den restlichen Tag haben wir dann dazu genutzt uns die Stadt genauer anzuschauen. Hoi An gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat eine Menge historische Gebäude zu bieten. Es gibt alte Versammlungshallen, Tempel und Kaufmannshäuser, natürlich immer gesäumt von Souvenir- und Getränke-Ständen. Und selbst in den kleinsten Gassen muss man darauf achten nicht von einem Roller über den Haufen gefahren zu werden. Für die Stadt gibt es ein Tempel-Sammel-Ticket, aber nach unseren Erfahrungen in den letzten Tagen haben wir uns das nicht gekauft. Das funktionierte an der japanischen Brücke auch noch einwandfrei, doch bei vielen anderen Häusern wollte plötzliche jemand dieses Ticket sehen und den Hintereingang konnte ich diesmal auch nicht finden.

Die für den Abend geplante Pool-Party auf dem Dach unseres Hotels musste regenzeitbedingt ausfallen, dafür waren wir in nem tollen Restaurant. Morgen in der Früh heißt es dann raus aus den Federn und auf nach Hue.

Der Küchenchef empfihlt: Ein leckeres Menü unserer Fotos.