Phnom Penh, Kambodscha: Essen fuer den Guten Zweck

Hallo, hier ist der Dani. Heute gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Der Vormittag war zur freien Verfuegung und da wollten wir etwas tun, was wir schon lange nicht mehr gemacht haben: Ausschlafen! So verbrachten wir die letzten Stunden vor unserer Abfahrt nach Phnom Penh im Bett. 6 Stunden Busfahrt stellt man sich eigentlich nicht so schlimm vor, aber: (Achtung, es folgt ein ausfuehrlicher Beitrag ueber Rueckenlehnen, der getrost uebersprungen werden kann) Die gemeine Rueckenlehne, dient im Normalfall dazu, den Ruecken abzustuetzen, so auch bei allen Plaetzen im Bus von Siem Reap nach Phnom Penh. Bei allen Plaetzen? Nein, alle bis aus einen, naemlich Platz Nummer 13, oder 14, je nachdem wie die Platznummerierung zu verstehen ist, der am Fenster auf jeden Fall. Auf jeden Fall auf dem Platz, den ich bekommen hatte. Der geneigte Leser denkt sich jetzt sicher: "Naja, nimmste halt einen anderen Platz", gute Idee, aber Abzuege in der B-Note, fuer Busse mit fester Platzreservierung. Also nun zum eigentlichen Problem: Der Mensch muss ab und zu schlafen, dazu nimmt man meist eine liegende Position ein. Sitze in Bussen und auch Flugzeugen, versuchen dieses Verhalten oft mit einer verstellbaren Rueckenlehne nach zu ahmen. Im normal Fall eine meist schlechte, aber durchaus akzeptable Loesung. Um den Neigungswinkel zu verstellen betaetigt man meist einen kleinen Hebel neben dem Sitz, so auch im Bus 26 nach Phnom Penh, und eigentlich auch auf Platz 13 (oder 14) in diesem Bus, waere dieser Hebel nicht einfach komplett frei beweglich. Dadurch ist die Lehne stets in einem verstellbaren Modus. Das naechste Problem ist aber, dass - auf Grund eines zweiten, oder mit dem ersten verwandten Defekts - die Lehne sich beliebig weit nach hinten klappen lies. Eigentlich sehr gemuetlich, waere der Platz hinter mir nicht belegt gewesen. Man konnte sich also nicht anlehnen ohne seinem Hintermann die Lehne auf die Knie zu schlagen. Die Loesung? Folgende Optionen standen zu Wahl, die sich gegenseitig an Ungemuetlichkeit ueberboten: a) sich nicht anzulehnen - 6 Stunden lang b) sich an der Scheibe anlehnen, Problem: der Bus wackelt so, dass das Gehirn innerhalb von wenigen Minuten fluessig werden wuerde c) sich am, am Vordersitz befestigten Griff festzuhalten, und so das gesamte Gewicht, das die Lehne tragen sollte mit seiner Hand zu tragen Ich entschied mich fuer eine Mischung der drei Optionen, Resultat: Rueckenschmerzen, Matschbirne und Handschmerzen

(Ende des Beitrags ueber Rueckenlehnen)

Die Ankunft in Phnom Penh im "Town View Hotel" war erst gegen Abend, so dass ausser Abendessen nichts weiteres auf dem Programm stand. Im Gegensatz zu Siem Reap wirkt die Hauptstadt wesentlich grš§er, belebter, gefaehrlicher (vor allem der Verkehr) und moderner. Essen gab es im 10-Tuk-Tuk-Minuten entfernten "Veiyo Tonle", einem non-profit-Restaurant, dass seine Einnahmen an ein Weisenhaus stiftet. Neben landestypischen Essen gab es auch Pizza und Pasta, was aber keiner von uns probierte. Wir blieben bei Lok-Lak, Curry und Huehnchen mit Erdnuss-Sosse.

Keine Fotos von heute, wie Busse aussehen wisst ihr und der Rueckenlehne moechte ich diesen gefallen auch nicht tun.