Vielen Dank, dass Sie sich für uns entschieden haben.

Irgendwie hat das alles länger gedauert mit unserem Abschlussartikel, aber vielleicht liegt der Feed ja noch bei einigen von euch im Feedreader rum. Dann seit ihr unter den wenigen glücklichen, die unsere letzten Gedanken über unsere Reise lesen dürfen, bevor das Blog für immer in den ewigen Jagdgründen des Pixeluniversums landet. Die Domain ist zum 08.08.2009 gekündigt, aber bis dahin versuche ich mich davor zurück zuhalten das Blog zu löschen, weil eigentlich sind es ja schöne Erinnerungen. Aber ich bin nicht so der Typ, der sich ewig in Gedanken an die Vergangenheit schwälgt, deswegen habe ich auch meine letzten Hong Kong Dollar verkauft.Oft wird man ja gefragt: Wie war’s? Eigentlich hatten wir gedacht mit dem Blog dieser Frage vorzubeugen, aber sie kam natürlich doch. Meistens haben wir sie mit “ziemlich heiß” beantwortet. Es ist auch schwer die Reise in wenigen Sätzen zu beschreiben, weil Hong Kong so unterschiedlich ist. Vom Fake-Uhrenverkäufer zum Edel-Hotel sind es nur wenige Meter. Kowloon ist so voll, immer viel los, jeder immer beschäftigt und scheint immer gehetzt. Das Umland aber zählt zum Wanderparadies mit über 70km Wanderwege.
Was so, abseits aller bildhaften Erinnerungen hängengeblieben ist, ist die chinesische Mentalität: Vielleicht auch durch Olympia bedingt, stets freundlich und aufgeschlossen. Olympia war ja ein ständiger Begleiter auf unserer Reise. Im Vorfeld gab’s in Europa ja viele Diskussionen ob es die richtige Entscheidung war Olympia nach China zu geben. Für die chinesische Bevölkerung war es ein riesiges Fest und jeder hat sich bemüht sein Land von der bestmöglichen Seite zu zeigen.Falls jemand, von uns inspiriert, sich auch mal nach Hong Kong verirrt, legen wir ihm das “Hong Kong Downtown Backpackers Hostel” nahe. Zumindest, wenn der Geldbeutel schmal ist. Irgendwie wars schon witzig in unserem kleinen Zimmer und mit dem Inhaber, der immer gut gelaunt und mit seinem lustigen Englisch den Tag versüßte. Auch empfehlen können wir das myTokyo, ein nettes Sushi Restaurant mit schöner Terasse und das ganze in der Crazy-Hour (ab 22 Uhr) zu guten Preisen (Adresse: 1/F Ashley Centre, 23-25 Ashley Rd., TST). 
Das Bloggen jeden Abend hat uns sehr viel Spaß gemacht, war aber auch einiges an Arbeit. Was man oft nicht sieht, wir saßen jeden Abend ein bis zwei Stunden an den Fotos und an dem Blogartikel. Es war eine tolle Erfahrung jeden Tag über hundert Leser zu haben. Wenn wir wieder so ein Projekt machen, lassen wir es auf jedenfall wieder wissen und dann gibts sicherlich auch eine Kommentarfunktion. Jetzt sind wir schon wieder mitten in unserem normalen Leben. Der Altag holt einen doch schneller ein als man sich das vorstellt. Ob wir demnächst mit einem anderen Web-Projekt an den Start gehen ist noch nicht so ganz sicher, aber das wird sich zeigen.
Dann bleibt uns nur noch zu sagen: 再见 und 谢谢.