3 Stunden Schlaf lohnen sich nicht

Der letzte (wirkliche) Tag in Hong Kong und auf unserer To-Visit-Liste war eigentlich alles abgehakt. Das heißt wir wussten nicht, was wir heute noch machen sollten, also erstmal ausschlafen. Irgendwie gab’s noch einige Besorgungen zu machen. Also los zum Temple-Market: Dort findet man alles was man so als Tourist als Mitbringsel sucht. Diverse Fächer, Teesets oder auch gefälschte Rolex-Uhren. Nach reichlichem Handeln (70%!) konnten wir uns ausreichen eindecken. Einen großer Supermarkt war unser nächstes Ziel. Es ist verrückt wie viele verschiedene Chili-Soßen es in einem einzigen Supermarkt gibt oder auch wie viele verschieden Fertig-Nudelgerichte die Chinesen so kaufen können.
Gerade noch rechtzeitig um kurz vor acht konnten wir uns von der chinesischen Produktvielfalt losreißen um die “Symphony of Lights” noch Mal aus der Nähe anzuschauen. Mit Musikuntermalung vom Ufer der Kowloon-Halbinsel sah die Laser-Licht-Show schon wesentlich interessanter aus, aber das ganze hat noch Potential nach oben…
Neben der Promenade ist ein Platz, der es mit allen Mitteln versucht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. In Peking war wohl ein ganzer Batzen Geld übrig und so bekam Hong Kong einen “Olympic Piazza”. Dort kann man ein paar Infos über die Olympischen Spiele bekommen, auf riesigen Fernsehern die Spiele live ansehen und Fotos mit den Maskottchen machen. Das Ganze wird von einer Überdosis an Guides und Sicherheitsbeamten beobachtet. Wehe man hält sich nicht an den genau vorgeschriebenen Weg über diesen Platz. Ein bisschen weniger Absperrzäune und Verbotsschilder hätten dem Ganzen ganz gut getan, aber auch so war es wirklich gut gemacht und ein netter Zeitvertreib bis zum Abendessen, schließlich mussten wir zwei Stunden warten, denn die “Crazy Hour” im  myTokyo beginnt erst um zehn. Pünktlich genau stürmten wir, mit großer Vorfreude auf feinstes Sushi, das Restaurant. Genauso hatten wir unseren letzten Abend vorgestellt: Auf einer Terrasse, mit Blick auf die Hochhäuser Hong Kongs und dazu Sushi und leckere Smoothies. Der letzte Punkt auf unserer To-Do-Liste lautete “Packen”, also gings heim, ein letztes mal vorbei an allen Fake-Watch-Verkäufern, vorbei an den Indern die dir in 7 Stunden einen Maßanzug schneidern und auch vorbei an all den Flyerverteilern die darauf warten mit ihren zarten Händen dir eine Massage zu erteilen.
Jetzt ist alles gepackt, alle Karten geschrieben und wir werden gleich die letzte Nacht in unserem engen, aber inzwischen liebgewonnen, Hostel-Zimmer verbringen. Aber keine Angst dies war nicht der letzte Blogeintrag. Obwohl heute nichts los war, haben wir trotzdem ein paar neue Eindrücke von Hong Kong gewonnen, die wir für euch versucht haben festzuhalten und welche jetzt, auch wenns nur wenige sind, bei Pro-FlickR liegen.