Schönheitschirurgie für Fische

KopfWeiß eigentlich jemand ob die in Hong Kong wegen den olympischen Reiterspielen auch das Wetter manipulieren? Weil eigentlich sind wir hier ja in der Regenzeit, aber es hat noch nie geregnet. Naja, heute bei unserem Ausflug in die Berge und an den Strand war es uns auf jeden Fall recht so. Der größte sitzende Buddha der Welt hat heute auf uns gewartet. Aber natürlich steht so ein Buddha nicht einfach so in der Straße nebenan, sondern mitten in den Bergen, etwas Abseits von Hong Kong. Aber da die Touristen ja dort rund um den Buddha in den geschätzten 30 Souviniershops auch Geld lassen sollen werden sie und somit auch wir einfach mit einer Gondel dort hin transportiert. Trotzdem war die Fahrt ihr Geld wert: Man hatte eine wunderbare Aussicht auf Lantau Island. Auch hier kann man richtig viel grün sehen. Kleine Wanderwege führen durch die Berge und man kann kleine Seen und Bäche sehen. Erinnert ein wenig an einen Ausflug in die Alpen.
Beim Aussteigen wurden wir noch von einem Affen fotografiert und standen dann in einem kleinen (nachgebauten) traditionellen chinesischen Dorf. In diesem Dorf befanden sich die schon erwähnten Souveniershops, aber ein Starbucks durfte natürlich auch nicht fehlen. Zum Buddha geht es exakt 286 Stufen hoch, nachdem man diese überwunden hat genießt man den Buddha aus der Nähe und zudem noch einen wundervollen Blick, der so gar nichts mit dem vollen und turbulentem Kowloon gemeinsam hat. Gemütlich wie die Statue kann man sich dort hinsetzen und von der wohl einzigen Nicht-Rolltreppe in ganz HK ausruhen. Der Tag war noch nicht rum und so geht unsere Tour weiter nach Cheng Chau, eine der über 260 kleinen Inseln der “Outlying Islands”. Der Reiseführer versprach uns dort eine der 41 Bademöglichkeiten: Ein feiner Sandstrand (mit Haischutz) und 27° Wassertemperatur lagen vor uns und beschäftigten uns die nächsten Stunden. Ein gutes Essen an der Promenade rundete den gelungenen Abend ab. Zurück zum Hostel ging es mit der Fähre, die uns einen sehr schöner Anblick bot, als wir da so langsam auf Hong Kong Island zu fuhren und langsam die leuchtenden Skyscraper am Horizont auftauchten. “Speaking English?”, fragte uns ein Chinese biem verlassen des Bootes, “You should never ever walk barefoot in Hong Kong, it’s a very dirty city. I come from China, but Hong Kong is much dirtier. Only the airport cafeteria might be clean.” “Watch your health!” fügte er mit einem grinsen hinzu. Naja, noch hat es sich nicht so negativ ausgewirkt und wir hoffen, dass wir die nächsten beiden Tage auch noch gesund überstehen.
Ein weiteres Mal haben wir diverse Megabytes über die chinesischen Regierungsrechner nach Amerika geschoben, wo sie nun auf Pro-FlickR angekommen sind.