Abendessen im Gaylord

Es ist 2:00 Uhr unsere beiden Probleme bestehen leider noch immer: Viel zu heiß und dazu noch die falsche Uhrzeit. Vier Stunden Mittagsschlaf konnten unseren Jet-Lag leider nicht bekämpfen. Aber immerhin waren wir nicht mehr müde und konnten uns nochmals in den Turbel der 7-Millionen-Stadt stürzen. [Kommentar: “Hier ist eine Babykakerlake, unter dem Telefon…”]. Wenn man an der Nathanroad entlang läuft hat man fast das Gefühl, jeder der 7 Millionen Einwohner wäre auch gleichzeitig Besitzer eines Handy- oder Uhrengeschäfts. Überall werden einem “Original Rolex” für 15 HK-Dollar angeboten (umgerechnet weniger als 1,5€). 

Gaylord

Nachdem wir uns einen kurzen Überblick verschafft haben, hat uns der Hunger in ein Indisches Restaurant namens “Gaylord” getrieben.

Zwar haben wir es eigentlich nur wegen des Namens besucht, aber wir wurden nicht enttäuscht und bekamen feines indisches Essen.

Dann machten wir uns auf den barfüßigen Weg durch den/das/whatever Kowloon. Nach nur wenigen hundert Metern wird aus dem Rolex-Fälschenden-Viertel, ein Viertel in dem sich echte Designer-Läden aneinander reihen, glänzende Wolkenkratzer in die Höhe ragen und reiche Einheimische mit ihren teuren Autos Parkplätze suchen.

HK Island SkylineUnser Weg führte uns in den Kowloon Park, wo wir alte Chinesen beim Meditieren beobachten konnten und von der “Polizei” freundlichst draufhingewiesen wurden, dass es verboten ist seine Füße in den Park-Teich zu tun. Ansonsten brachte uns die Barfüßigkeit keinerlei Schwierigkeiten ein und so gingen wir noch zur Küste, wo wir die Symphonie of Lights verpassten, aber trotzdem einen guten Blick auf die andere Seite (Hong Kong Island) werfen konnten.

Der Plan für morgen steht noch nicht fest, aber die Klimaanlage zu reparieren steht auf jeden Fall auf unserer Liste. Fotos vom erste Tag gibt’s auf FlickR!

Bis morgen…